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Debut Dmitry Smirnov

19
Aug.2021
Debut Dmitry Smirnov
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Dmitry Smirnov liebt verrückte Herausforderungen. Bei seinem Debut koppelt er nicht nur zwei der anspruchsvollsten Kompositionen für Violine solo, nämlich Bachs d-Moll-Partita und Bartóks...
Dmitry Smirnov liebt verrückte Herausforderungen. Bei seinem Debut koppelt er nicht nur zwei der anspruchsvollsten Kompositionen für Violine solo, nämlich Bachs d-Moll-Partita und Bartóks Solosonate. Nein, er verschachtelt sie auch noch ineinander, indem er zwischen beiden hin- und herpendelt, die Sätze abwechselnd spielt und so eine imaginäre, die Jahrhunderte übergreifende Werkeinheit stiftet. Dieses neue Konstrukt rahmt er zusätzlich mit Steve Reichs Violin Phase, einem Meisterwerk der Minimal Music aus dem Jahr 1967. Auf diese Weise entsteht das Tripelportrait dreier unsentimentaler Komponisten, das zugleich die Eigenarten herausstreicht: den rhetorisch geprägten Duktus von Bachs Klangsprache, die archaischen Floskeln Bartóks und die repetitiven Patterns bei Reich. Keine Frage: Der 1994 in St. Petersburg geborene Smirnov, der bei Rainer Schmidt in Basel studierte, den Tibor-Varga-Wettbewerb sowie den «Concours de Lausanne» gewann und heute mit Heinz Holliger und Giovanni Antonini zusammenarbeitet, ist einer der unkonventionellsten Köpfe unter den jungen Geigern.

Steve Reich (*1936)
Violin Phase für Violine und Tonband, Part 1 & 2

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Partita d-Moll für Violine solo BWV 1004

Béla Bartók (1881–1945)
Sonate für Violine solo Sz 117

Gut zu wissen

Datum
Donnerstag, 19. August 2021 12:15
Lokalität
Lukaskirche Luzern
Morgartenstrasse 16
6003 Luzern
Homepage
https://www.classicpoint.net/de/debut-dmitry-smirnov/123181
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Veranstaltungsort

Lukaskirche Luzern
Morgartenstrasse 16
6003 Luzern