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Metropolitan Opera: Tourandot (2019/20)

Erleben Sie ausgelesene Höhepunkte aus den grossen Opern- und Theaterhäusern dieser Welt auf der grossen Leinwand: ob Paris, London, Mailand, Moskau, New York oder Sidney - Kultur pur.
ERSTER AKT Bei Sonnenuntergang verliest ein Mandarin vor dem Kaiserlichen Palast in Peking ein Edikt (“Popolo di Pekino!“): Jeder Prinz, der die Prinzessin Turandot heiraten möchte, muss drei Rätsel lösen. Falls er scheitert, muss er sterben. Der neuste Anwärter, der Prinz von Persien, soll bei Aufgang des Mondes hingerichtet werden; blutrünstige Bürger feuern den Henker an. In der Menge kniet ein Sklavenmädchen, Liu, bei ihrem alten Herrn, der vor Erschöpfung umgefallen ist. Ein attraktiver Jüngling, Kalaf, erkennt den alten Mann als seinen lang verschollenen Vater Timur, den besiegten König der Tartaren. Als Timur ihm berichtet, dass nur Liu ihm treu geblieben sei, fragt Kalaf nach dem Grund. Sie erwidert, dass er sie vor langer Zeit einmal angelächelt habe. Während der Himmel sich langsam verdunkelt, schreit die Menge wiederum nach dem Blut des Prinzen (“Gira la cote!“), begrüsst den Aufgang des Mondes jedoch mit einem plötzlich ängstlichen Schweigen (“Per chè tarda la luna?“). Die Zuschauer sind vom Anblick des vorbeigehenden Prinzen von Persien berührt und rufen die Prinzessin an, ihn zu begnadigen. Kalaf verlangt, dass sie sich der Menge zeige. Turandot erscheint und befiehlt mit einer gleichgültigen Geste, dass die Hinrichtung vonstatten gehen solle. Dann verschwindet sie. Während man aus der Ferne den Todesruf vernimmt, schreitet Kalaf, von der Schönheit der unnahbaren Prinzessin berückt, zu dem Gong, mit dem sich die neuen Bewerber ankündigen. Plötzlich erscheinen die drei Minister der Turandot, Ping, Pang und Pong, und versuchen ihn davon abzuhalten (“Fermo! Che fai?“). Als Timur und die weinende Liu ihn ebenfalls anflehen, nicht sein Leben zu riskieren (“Signore, ascolta!“), versucht Kalaf sie zu trösten (“Non piangere, Liu“); aber obwohl ihre Bitten immer eindringlicher werden, schlägt er schliesslich den Schicksalsgong und ruft Turandots Namen.

ZWEITER AKT In ihren Gemächern im Palast beklagen Ping, Pang und Pong die Schreckensherrschaft der Turandot und hoffen, dass die Liebe ihr eiskaltes Herz besiegen und den Frieden wiederherstellen möge. Die drei lassen ihre Gedanken zu ihren friedlichen Gütern auf dem Land schweifen (“Ho una casa nell'Honan“), aber die Geräusche der Menge, die sich versammelt, um Turandot bei ihrer Befragung des neusten Bewerbers zuzusehen, ruft sie in die Gegenwart zurück.Innerhalb der Mauern des Kaiserlichen Palastes bittet der alte Kaiser auf seinem hohen Thron Kalaf vergeblich, es sich nochmal zu überlegen (“Un giuramento atroce“). Nachdem ein Kinderchor ihren Auftritt angekündigt hat, erscheint Turandot und beschreibt, wie eine ihrer Vorfahren, die wunderschöne Prinzessin Lou-Ling, von einem Prinzen auf einem Raubzug entführt und getötet wurde; aus Rache hat sie sich gegen die Männer gewandt und beschlossen, dass kein Mann sie je besitzen solle (“In questa reggia“). Sich Kalaf zuwendend, stellt sie ihre erste Frage: Was wird jede Nacht geboren und stirbt jeden Morgen? “Die Hoffnung,“ antwortet Kalaf ri...

Gut zu wissen

Datum
Samstag, 12. Oktober 2019 18:55
Lokalität
Verkehrshaus Filmtheater
Lidostrasse 5
6006 Luzern
Kontakt
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