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Alpenkranz 22. Etappe: Gotthardpass - Cavannapass - Rotondohütte

Route
Fernwanderweg
Länge
12.8 km
Dauer
ca. 6 h
Tourendetails
Tourendetails
Alpenkranz 22. Etappe: Gotthardpass - Cavannapass - Rotondohütte
Die Gotthardregion ist wunderschön und wild.
Foto: Peter Tresoldi, CC BY, Verein Urner Wanderwege
Alpenkranz 22. Etappe: Gotthardpass - Cavannapass - Rotondohütte
Im Gotthardgebiet muss man immer mit Altschneefeldern rechnen.
Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
Alpenkranz 22. Etappe: Gotthardpass - Cavannapass - Rotondohütte
Nirgends ist die Sicht auf die Tremola eindrucksvoller.
Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
Alpenkranz 22. Etappe: Gotthardpass - Cavannapass - Rotondohütte
Auch mitten im hochalpinen Gelände sind die Wege gut begehbar.
Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
Alpenkranz 22. Etappe: Gotthardpass - Cavannapass - Rotondohütte
Am Schluss geht der Weg noch einmal über eine eindrucksvolle Steinwüste.
Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
Alpenkranz 22. Etappe: Gotthardpass - Cavannapass - Rotondohütte
Das Ziel der Wanderung: Die Rotondohütte.
Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
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Verborgene SchützensteIlungen, Steinplatten und teils zerfallene Wege erinnern auf dieser Route an den Aktivdienst. Auf der alpinen Route durchwandern wir von Gletschern geschliffene Rundhöcker sowie eine karge Granitlandschaft.  Das Wetter kann hier unberechenbar sein. Die Gegend und die Berge sind wild, ruppig und trutzig, wie der Gotthard selbst.

Von der Galleria Banchi (ca.1980 m) auf der Südseite des Gotthardpasses (Postautohaltestelle nach dem Tunnel) wandern wir via Lago di Fieud (2081 m) und Laghi Scuri (2398 m) mit der Aussicht im Rücken zurück zur alten Tremola (San Gotthard Passstrasse). Unten links sehen wir das Bedrettotal, und in Richtung Süden haben wir eine schöne Fernsicht ins Tessin. Wir wandern weiter nach Passo di Lucendro (2352 m). Von dort führt unsere Route weiter als alter, weiss-blau-weiss Alpiner Wanderweg. Beim Cresta del Poncienetto (2560 m) kommt eine Schlüsselstelle, wo wir uns, um sicher durchzukommen, ein wenig mit den Händen helfen müssen. Es sind Drahtseile für die Sicherung montiert (diese sind jedoch manchmal, wegen dem unstabilen Stein, beschädigt). Dann traversieren wir in das steinige Gelände oberhalb von Ganone Richtung Gane di Viei. Dort nehmen wir den Wanderweg Richtung Cavannapass (2613 m) und folgen dem ausgeprägten Weg auf dem Grat Richtung Westen an alten Militärstellungen (teilweise rückgebaut) vorbei, bis sich der Grat verschmälert. Wir queren fast waagrecht stets nördlich des Ronggergrates (2573 m) in die Nordabdachung und erreichen den Hüendersattel (2692 m).

Eine alpine Variante, die nicht markiert ist, führt nach unten in Richtung Witenwasserengletscher und den Gletschersee (2539 m). Der Weg ist felsig, durchsetzt vom Blockgeröll und schwierig zu finden. Oft weisst er auch noch im Sommer Schneegefüllte steile Passagen auf, die volle Konzentration erfordern.

Nach dem Überqueren der kleinen Brücke beim See steigt die Route die letzten Meter aufwärts zur Rotondohütte SAC (2570 m). 

  • Technische Schwierigkeit: T5, weiss-blau-weiss

Technische Details

Art der Tour
Fernwanderweg
Start der Tour
Albergo San Gottardo
Ende der Tour
Rotondohütte
Schwierigkeit
Schwer
Kondition
5 / 6
Aufstieg
1031 m
Abstieg
426 m
Beste Jahreszeit
Juli, August, September
Wegbeschreibung
Gotthard / "Galleria Banchi" - Lago di Fieud - Laghi Scuri – Passo di Lucendro – Ganone- Passo di Cavanna - Hüendersattel – Rotondohütte
Sicherheitshinweise

Bergwandern ist anspruchsvoll.

Für die Berg- & Alpinwanderwege sind Kenntnisse der Gefahren im Gebirge (Steinschlag, Rutsch-/Absturzgefahr, Wetterumsturz) nötig. Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung. Für die Alpinwanderwege sind zusätzlich auch Seil, Pickel und evtl. Steigeisen empfohlen. Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.

 

Es ist empfehlenswert, eine seriöse Tourenplanung und sorgfältige Vorbereitung für jede Wanderung zu machen. Das Wetter in den Bergen kann sehr schnell ändern. Nebel kann auch im Sommer die Orientation schwierig machen. Die grösste Gefahr im Sommer nebst der Hitze sind Gewitter. Gewitter mit starkem Regen und Hagel machen aus einem kleinen Bächlein schnell grosse Flüsse und die Gefahr von Murgängen und Steinschlag erhöhen sich. Deswegen ist wichtig, den Wetterbericht zu interpretieren bei der Tourenplanung. Wärmegewitter kommen oft erst am Nachmittag, aber Frontengewitter kann es zu jeder Tageszeit geben. Allgemein lohnt es sich im Sommer früh unterwegs zu sein.

 

Bergführer/-innen oder qualifizierte Wanderleiter/-innen (bis T4) sind für Alpinwanderwege empfohlen (weiss-blau-weiss markierten Route), Wanderleiter/-innen für Wanderungen und Bergwanderungen. Sie übernehmen die Organisation & Planung der Touren, damit die Gäste die Wanderung einfach geniessen können.

 

Der Urner Wanderplaner und die Uri Outdoor App helfen bei der Planung. Über Geo Admin findet man viele nützliche Informationen wie zB. wo sich Weiden mit Herdeschutzhunden, Mutterkuhweiden und auch Wildruhezonen befinden.

 

Wanderinnen und Wanderer wandern auf eigene Verantwortung. Der Verein Urner Wanderwege haften nicht für Unfälle, die sich während den Urner Alpenkranz Wanderung ereignen.

 

Achtung: Die Sicherungen (Drahtseile) beim Cresta del Poncietto (alter weiss-blau-weiss alpiner Wanderweg) sind manchmal wegen dem unstabilen Stein bescgädigt!

 

 

Literatur

www.alpenkranz.ch

www.urnerwanderwege.ch 

www.vier-quellen-weg.ch 

Ausrüstung
  • Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung.
  • Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.
  • Wanderstöcke sind sehr hilfreich in Blockgeröll, vor allem mit schwerem Rucksack.
  • Für Alpinwanderwege sind zusätzlich je nach Etappe Seil, Klettergurte, Pickel und Steigeisen empfohlen.
Tipp des Autors

Option:

  • Es gibt auch einen weiss-rot-weiss markierten Bergwanderweg via Rosso di Dentro, rund um Motto di Vinei nach Passo di Cavanna.
  • Es stehen vom Hüenersattel zur Rotondohütte auch zwei rot-weiss markierte Bergwanderwege zur Wahl. Der eine führt vorbei an «In den Hühnerstöcken» bis zum kleinen Seelein (2433 m) und über die Schwemmebene; der andere via Hüenerstock und den Gletschersee zur Hütte.
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Höhenprofil

Gut zu wissen

Erreichbar mit Bus und Bahn
Nein
Öffentliche Verkehrsmittel

Diese Etappe ist als 2-Tageswanderung mit Übernachtung auf der Rotondohütte möglich.

Gotthardpass und Realp sind mit öV erreichbar.

www.sbb.ch/de/fahrplan.html

 

Weitere Informationen und Links