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title: "Haggenegg Kapelle"
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description: "Die Wände des Kleinen-Mythenmassivs und der dichte Waldkranz tragen das ihre dazu bei. Das kleine Heiligtum der Tochterkapelle von Maria Einsiedeln hat aber auch einen höchst interessanten geschichtlichen Ursprung. Zur Franzosenzeit, als fremde Truppen anno 1798 gegen Einsiedeln vorrückten, beschloss das Kloster, das Gnadenbild der «schwarzen Muttergottes» während dreier Monate unweit der heutigen Kapelle zu vergraben, da man dieses vor den heranrückenden Franzosen schützen wollte. Das Versteck wurde anfänglich mit einem «Helgenhäuschen» geschmückt. Da diese Stätte auch in späteren Jahren immer wieder verehrt wurde, schlossen sich 1870 einige Anwohner zusammen, um eine Kapelle zu bauen. Ihr Altarbild, gemalt von Karl Keller, stellte das «Vergraben des Gnadenbildes» dar. Das ursprüngliche Bethäuschen über der Stelle, wo das Gnadenbild vergraben wurde, enthielt zuerst eine Kopie des Gnadenbildes, das sich jetzt im Kapellchen Langberg ob Lauerz befindet. 1920/21 musste das alte Bethäuschen weichen, da ein höher gelegener und grösserer hübscher Neubau erstellt wurde, indem die Muttergottes mit dem Kinde über den ganzen Talkessel grüsst. Sie wurde nach den Plänen von Architekt Josef Steiner erstellt und 1921 durch den damaligen Schwyzer Pfarrer Franz Odermatt eingeweiht."
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Haggenegg Kapelle
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- Kirche

Hagggenegg Kapelle

Unterwegs auf dem Schwyzer Höhenweg zwischen Mostelberg und Haggenegg

Blick auf den Schwyzer Talkessel, Seelisberg und Vierwaldstättersee

Aussichtspunkt oberhalb der Haggenegg

Die Haggeneggkapelle ist ein Kleinod besonderer Art mit Traumaussicht auf die Mythen und den Lauerzersee

 Die Wände des Kleinen-Mythenmassivs und der dichte Waldkranz tragen das ihre dazu bei. Das kleine Heiligtum der Tochterkapelle von Maria Einsiedeln hat aber auch einen höchst interessanten geschichtlichen Ursprung.

Zur Franzosenzeit, als fremde Truppen anno 1798 gegen Einsiedeln vorrückten, beschloss das Kloster, das Gnadenbild der «schwarzen Muttergottes» während dreier Monate unweit der heutigen Kapelle zu vergraben, da man dieses vor den heranrückenden Franzosen schützen wollte. Das Versteck wurde anfänglich mit einem «Helgenhäuschen» geschmückt.

Da diese Stätte auch in späteren Jahren immer wieder verehrt wurde, schlossen sich 1870 einige Anwohner zusammen, um eine Kapelle zu bauen. Ihr Altarbild, gemalt von Karl Keller, stellte das «Vergraben des Gnadenbildes» dar. Das ursprüngliche Bethäuschen über der Stelle, wo das Gnadenbild vergraben wurde, enthielt zuerst eine Kopie des Gnadenbildes, das sich jetzt im Kapellchen Langberg ob Lauerz befindet.

1920/21 musste das alte Bethäuschen weichen, da ein höher gelegener und grösserer hübscher Neubau erstellt wurde, indem die Muttergottes mit dem Kinde über den ganzen Talkessel grüsst. Sie wurde nach den Plänen von Architekt Josef Steiner erstellt und 1921 durch den damaligen Schwyzer Pfarrer Franz Odermatt eingeweiht.

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Autor:in

Jeannette Reichmuth

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