---
title: "Durch eines der ältesten Jagdbanngebiete: Oberalp - Fellital"
url: "https://www.luzern.com/de/tour/durch-eines-der-aeltesten-jagdbanngebiete-oberalp-fellital"
description: "Wir starten auf dem Oberalppass. Am Morgen kann es hier noch kalt sein. Der Aufstieg in die Fellilücke dauert etwa eine Stunde und 15 Minuten. Hier begegnen uns noch weit in den Sommer hinein Altschneefelder. Auch Neuschnee darf uns nicht überraschen. Auf der Fellilücke richten wir einen kurzen Blick zurück auf den Oberalppass und geniessen den Ausblick bis weit hinaus ins Mittelland, wenn das Wetter es erlaubt. Wir machen uns anschliessend unverzüglich auf den Abstieg durch das Fellital. Auf der ersten Hochebene Murmetsbüel kommt langsam die Morgensonne. Sie erwärmt uns. Jetzt können wir auch die erste Verpflegungspause machen. Hier ist es karg und still und wir geniessen die Ruhe entfernt von jeder Zivilisation. Nachdem wir eine Höhenstufe überwunden haben, sind wir schon wieder mitten im Alpgebiet. Nur für kurze Zeit kommen die Älpler mit ihren Tieren hier hinauf. Aber langsam wird es Frühling, die Farben der Wiesen wechseln zu einem satten Grün. Die Landschaft wird lieblicher und einladender. Ganz besonders interessant ist die Kampfzone des Waldes. Bäume kämpfen um ihr Überleben. Am Taghorn sind das vor allem Arven, die mit ihren knorrigen Formen Geschichten erzählen von langen Wintern, Steinschlag und Lawinen. Mitten im Wald erreichen wir die Treschhütte. Ein Halt lohnt sich. Von hier aus kann man noch einige Exkursionen machen, viel Interessantes entdecken. Durch einen typischen wasserreichen Gebirgswald erreichen wir die ersten landwirtschaftlich genutzten Berge: Den Oberen Felliberg und den Unteren Felliberg. Zuguterletzt durchqueren wir noch den dunklen Wassnerwald, wo zu Zeiten der Säumer Räuber und Banditen lauerten, um die Reisenden auszunehmen. An der Hauptstrasse kommen wir zur Bushaltestelle. Hier halten regelmässig Busse, die uns nach Göschenen oder nach Altdorf und Flüelen bringen."
language: "de"
type: "SportsActivityLocation"
image: "https://dam.destination.one/2816116/69041210cd769c17b077f7af13e9dc7b9fc69adddc041dda936c6850251e00ca/bald-kommen-wir-im-bergfr-hling-an.jpg"
breadcrumb: "Root > Luzern Tourismus > Special > Destination.Data Details > Tour"
---

GPX

Teilen

Durch eines der ältesten Jagdbanngebiete: Oberalp - Fellital
============================================================

- Tipp
- 14,41 km lang
- Schwierigkeit: mittel
- Kondition: mittel
- Tolles Panorama
- Wanderung

Bald kommen wir im Bergfrühling an

Unser Ausgangspunkt liegt am wunderschönen Oberalpsee

Der Anstieg auf die Fellilücke ist kurz, aber oft noch bis weit in den Sommer mit Altschnee bedeckt

Sie werden es nicht glauben: Im Juli auf der Fellilücke

Der Blick von der Fellilücke bis weit hinaus ins Mittelland

Die Sicht über die erste Hochebene auf Murmelsbüel

Obermatt - Der Oberstafel der Alp Fellenen

Die Kampfzone des Waldes

Im Eidgenössischen Jagdbanngebiet müssen wir die Regeln einhalten

Der aufwändig erbaute Wanderweg zur Treschhütte

Durch das wildromantische Fellital

Zum Abschluss ein wunderschöner Blick ins Urner Reusstal

- 5:10 h
- 14,41 km
- 475 m
- 1.773 m
- 711 m
- 2.478 m
- 1.767 m
- 
- Start: Oberalppass
- Ziel: Wassnerwald bei Gurtnellen

An einem Tag durch drei Jahreszeiten: Winter, Frühling, Hochsommer! Das erleben Sie nur, wenn Sie durch das Urner Fellital wandern, eines der ältesten Eidgenössischen Jagdbanngebiete der Schweiz. Das Seitental des Urner Reusstales geht hinauf in die Hochalpen über dem Oberalppass. Besonders sehenswert ist der ganz spezielle Arvenwald am Fellihorm oder Taghorn. Er ist durchsetzt mit Vogelbeeren. Im Herbst bietet der grösste Arvenwald der Alpennordseite ein tolles Spektakel. Viele der Mannshohen Arven sind hier bereits einige hundert Jahre alt. In der Kampfzone ist es für sie beschwerlich zu überleben.

Wir starten auf dem Oberalppass. Am Morgen kann es hier noch kalt sein. Der Aufstieg in die Fellilücke dauert etwa eine Stunde und 15 Minuten. Hier begegnen uns noch weit in den Sommer hinein Altschneefelder. Auch Neuschnee darf uns nicht überraschen. Auf der Fellilücke richten wir einen kurzen Blick zurück auf den Oberalppass und geniessen den Ausblick bis weit hinaus ins Mittelland, wenn das Wetter es erlaubt.

Wir machen uns anschliessend unverzüglich auf den Abstieg durch das Fellital. Auf der ersten Hochebene Murmetsbüel kommt langsam die Morgensonne. Sie erwärmt uns. Jetzt können wir auch die erste Verpflegungspause machen. Hier ist es  karg und still und wir geniessen die Ruhe entfernt von jeder Zivilisation.

Nachdem wir eine Höhenstufe überwunden haben, sind wir schon wieder mitten im Alpgebiet. Nur für kurze Zeit kommen die Älpler mit ihren Tieren hier hinauf. Aber langsam wird es Frühling, die Farben der Wiesen wechseln zu einem satten Grün. Die Landschaft wird lieblicher und einladender.

Ganz besonders interessant ist die Kampfzone des Waldes. Bäume kämpfen um ihr Überleben. Am Taghorn sind das vor allem Arven, die mit ihren knorrigen Formen Geschichten erzählen von langen Wintern, Steinschlag und Lawinen.

Mitten im Wald erreichen wir die Treschhütte. Ein Halt lohnt sich. Von hier aus kann man noch einige Exkursionen machen, viel Interessantes entdecken.

Durch einen typischen wasserreichen Gebirgswald erreichen wir die ersten landwirtschaftlich genutzten Berge: Den Oberen Felliberg und den Unteren Felliberg. Zuguterletzt durchqueren wir noch den dunklen Wassnerwald, wo zu Zeiten der Säumer Räuber und Banditen lauerten, um die Reisenden auszunehmen.

An der Hauptstrasse kommen wir zur Bushaltestelle. Hier halten regelmässig Busse, die uns nach Göschenen oder nach Altdorf und Flüelen bringen.

Weiterlesen

Gut zu wissen
-------------

Wegebeläge

Strasse (3%)

Asphalt (4%)

Schotter (2%)

Weg (10%)

Pfad (81%)

Beste Jahreszeit

geeignet

wetterabhängig

- Jan
- Feb
- Mär
- Apr
- Mai
- Jun
- Jul
- Aug
- Sep
- Okt
- Nov
- Dez

Wegbeschreibung

Oberalppass - Hintere Felli - Fellilücke - Breitplanggen - Murmetsbüel - Plätzli - Obernatt - Rinderboden - Rinderbüel - Hinter Waldi - Vorder Waldi - Treschhütte - Ronen - Hütten - Chlüsereggen - Ober Felliberg - Unter Felliberg - Wassnerwald - Gurtnellen

Weiterlesen

Toureigenschaften

- Natur Highlight

Ausrüstung

Sehr gutes Schuhwerk, Tagesrucksack, Feldstecher, Sonnenschutz und Regenschutz. Warme Kleidung, falls möglich: Windstopper.

Weiterlesen

Anreise und Parken

**Anfahrt**Wenn Sie mit dem Auto anreisen wollen, empfehlen wir Ihnen, das Auto in Göschenen zu parkieren und mit der Gotthard-Matterhorn-Bahn auf den Oberalppass zu fahren.

Nach der Wanderungen kommen Sie mit dem Bus immer problemlos nach Göschenen zuük.

Weiterlesen

**Parken**Einagngs Göschenen finden Sie links genügend gebührenpflichtige Parkplätze.

Weiterlesen

**Öffentliche Verkehrsmittel**Sie können mit der Bahn bis nach Göschenen reisen. Dort steigen Sie auf die Gotthard-Matterhorn-Bahn um. Über Andermatt gelangen Sie auf den Oberalppass, den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Weiterlesen

Weitere Infos / Links

 Sie benötigen die Blätter Gotthard und Maderanertal.

Weiterlesen

Autor:in

Markus Fehlmann

Organisation

Verein Urner Wanderwege

Unser Tipp

Übernachten Sie in der Treschhütte und steigen Sie im Morgengrauen hinaus auf das Taghorn oder Fellihorn. Dort wanderen Sie mitten durch den einmaligen Arvenwald.

Weiterlesen

Sicherheitshinweise

Sie benötigen sehr gute Schuhe, weil Sie bis spät in den Sommer hinein Schneefelder antreffen können. Zudem ist es gut, wenn Sie hochalpine Erfahrung haben.

Weiterlesen

In der Nähe
-----------

Auf der Karte anschauen

- Touren
    
    16,93 km
    
    
    - Wanderung
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    11,83 km
    
    
    - Wanderung
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    12,64 km
    
    
    - Wanderung

GPX Datei herunterladen

- 
- 
- 
-