Ottorino Respighi (1879-1936)
Drei Präludien über Gregorianische Melodien: Molto lento - Tempestoso - Lento
Franz Liszt (1811-1886)
«Bénédiction de Dieu dans la solitude» aus «Harmonies poétiques et religieuses»
Olivier Messiaen (1908-1992)
«Regard du silence» aus «Vingt Regards sur l’Enfant Jésus»
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Concerto nach italienischem Gusto in F-Dur BWV 971: Allegro - Andante - Presto
Nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung am Konservatorium in Livorno vervollständigt die junge Pianistin aus Viterbo bei Rom ihre Ausbildung an der Hochschule Luzern – Musik. Sie ist bereits Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, veröffentlichte eine CD und gab 2025 ihr Debüt im KKL mit dem Luzerner Sinfonieorchester. Lucrezia Liberati trat an zahlreichen Festivals und Spielstätten auf. Ihr Interesse an weniger bekanntem Repertoire hat sie ausserdem dazu motiviert, ein Forschungsprojekt über den Komponisten Ottorino Respighi zu initiieren.
«Mit grossen Fernen überladen» ist ein Zitat aus einem Gedicht von Rilke. Es passt als Überschrift über ein Programm mit Stücken, in denen Synthesen verschiedenster Art verarbeitet sind. Respighi kombiniert archaische Gregorianik mit modernen Harmonien. Bei Bach trifft das italienische Concerto auf den kontrapunktischen Stil des deutschen Spätbarocks. Messiaens Stück ist der Versuch, das Paradox religiösen Empfindens darzustellen, die Stille des Blicks auf das Kind in der Krippe, die zugleich absolute Überwältigung ist, in Klangfarben und Rhythmen umzusetzen. Bei Liszt schliesslich verwandelt sich verbale Lyrik in eine musikalische. Sein Stück lehnt sich an ein Gedicht von Alphonse de Lamartine an, das den gleichen Titel trägt und den Rückzug in die Einsamkeit als Voraussetzung für spirituelle Offenbarung besingt.
Drei Präludien über Gregorianische Melodien: Molto lento - Tempestoso - Lento
Franz Liszt (1811-1886)
«Bénédiction de Dieu dans la solitude» aus «Harmonies poétiques et religieuses»
Olivier Messiaen (1908-1992)
«Regard du silence» aus «Vingt Regards sur l’Enfant Jésus»
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Concerto nach italienischem Gusto in F-Dur BWV 971: Allegro - Andante - Presto
Nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung am Konservatorium in Livorno vervollständigt die junge Pianistin aus Viterbo bei Rom ihre Ausbildung an der Hochschule Luzern – Musik. Sie ist bereits Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, veröffentlichte eine CD und gab 2025 ihr Debüt im KKL mit dem Luzerner Sinfonieorchester. Lucrezia Liberati trat an zahlreichen Festivals und Spielstätten auf. Ihr Interesse an weniger bekanntem Repertoire hat sie ausserdem dazu motiviert, ein Forschungsprojekt über den Komponisten Ottorino Respighi zu initiieren.
«Mit grossen Fernen überladen» ist ein Zitat aus einem Gedicht von Rilke. Es passt als Überschrift über ein Programm mit Stücken, in denen Synthesen verschiedenster Art verarbeitet sind. Respighi kombiniert archaische Gregorianik mit modernen Harmonien. Bei Bach trifft das italienische Concerto auf den kontrapunktischen Stil des deutschen Spätbarocks. Messiaens Stück ist der Versuch, das Paradox religiösen Empfindens darzustellen, die Stille des Blicks auf das Kind in der Krippe, die zugleich absolute Überwältigung ist, in Klangfarben und Rhythmen umzusetzen. Bei Liszt schliesslich verwandelt sich verbale Lyrik in eine musikalische. Sein Stück lehnt sich an ein Gedicht von Alphonse de Lamartine an, das den gleichen Titel trägt und den Rückzug in die Einsamkeit als Voraussetzung für spirituelle Offenbarung besingt.
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