Accento musicale: Brahms, Prokofieff & Cyrill Greters: «rauha-(l)-linen» (UA)!

Konzert
Die legendäre Kammermusik-Vereinigung aus dem Kanton Schwyz bringt eine Uraufführung vom jungen Schwyzer Komponisten Cyrill Greter (Auftragswerk), Prokofieff, sowie Brahms' Klarinettenquintett.
Ensemble Accento musicale - Kammermusik im Kanton Schwyz


Brahms, Prokofieff & eine Uraufführung: «rauha-(l)-linen»!

Samstag, 11. April 2026, 19.30, Einsiedeln, Theatersaal Kloster
Sonntag, 12. April, 18:30 Uhr, Schwyz, Chupferturm
Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, 10.30 Uhr, Nuolen-Wangen, Remise des Hofes Rüteli 3 unten am Golfplatz

Eine Uraufführung vom jungen Schwyzer Komponisten Cyrill Greter (Auftragswerk des Ensembles Accento musicale), Prokofieff, sowie Brahms' Klarinettenquintett

Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der hohen Unkosten

Donat Nussbaumer & Alicia Giezendanner, Violine
Lorenz Küchler, Viola
Severin Suter, Cello
Urs Bamert, Klarinette
Eleonora Em, Klavier

Programm:
Sergej Prokofieff: Ouvertüre über hebräische Themen, für Klarinette, Streichquartett und Klavier (1919)

Johannes Brahms : Klarinetten-Quintett h-Moll op. 115 (1891)

Cyrill Greter: rauha-(l)-linen, für Klarinette, Streichquartett und Klavier (2026, Uraufführung)

«rauha», finnisch: «Ruhe, Frieden», «linen», engl. = Linnen dt., veraltet für «Leinen, Flachs», eine Leinwand symbolisierend -  [rauhallinen finnisch: «ruhig, friedlich, gelassen»]
Eine kammersymphonische Express-Rhapsodie zu Aspekten des Menschen und seiner inneren Entwicklung

«rauha-(l)-linen» erkundet die Innenwelt des Menschen zwischen Spannung und Loslassen. Die Musik folgt der Suche nach Gelassenheit in einer bewegten Zeit und lädt dazu ein, innezuhalten und hinzuhören. Eine klangliche Reflexion darüber, wie innere Ruhe entstehen kann und warum sie für das Zusammenleben der Menschheit so wertvoll ist.


Mit dieser "Ruhe/Frieden" schliesst sich auch der Kreis zwischen dem Programmanfang mit Prokofieffs zunehmend Spannung aufbauender "hebräischer Ouvertüre", und Brahms' komplexer Innenwelt in seinem späten Klarinettenquintett. Fast alle seiner späten Werke pflegen diesen verinnerlichten Ton (den einen oder anderen Ausbruch und gewisse Herbheiten darf es allerdings noch geben) und verbinden Klangschönheit mit Melancholie und einer Art resignativer Heiterkeit. Doch kann man hier auch Leidenschaftlichkeit, Kraft, ja Freude hören. Vielleicht kommt diese Spannung im Gegenpol der beidenbestimmenden Tonarten h-moll und D-dur zum Ausdruck. Brahms arbeitet mit der «entwickelnden Variation», die Schönberg bei ihm so sehr bewunderte: Die Themen werden variierend entwickelt; so greift etwa das Finale, ein echter Variationensatz, auf den 3. Satz (ein Andantino statt einem Scherzo) zurück und führt ihn in Abwandlungen weiter. Ganz zum Schluss greift Brahms zurück auf den Beginn des Werkes mit seinem viertaktigen «Motto» aus zwei Motiven, aus denen alle Themen des Werks abgeleitet sind - ein reifes, melancholisches Werk, das zeigt, wie toll Streichinstrumente und Klarinette zusammen funktionieren. (Text nach: Kammermusik Basel)

Reservationen und Kontakt: [email protected]

Kompositionsauftrag mit finanzieller Unterstützung durch die FONDATION SUISA und die Gemeinde Schwyz
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Vielen Dank für die Unterstützung (Stand 24.03.2026):
Kleinbühne Chupferturm Schwyz
Bezirk Schwyz
Gemeinde Schwyz
Asuera Stiftung
FONDATION SUISA
Octapharma Stiftung (Glarus)
pro siebnen
Verein zur Förderung der Wirtschaft und des Kulturschaffens/Felchlin AG (Schwyz)
Carl & Elise Elsener-Gut Stiftung/Victorinox AG (Ibach)
Schwyzer Kantonalbank
Vogt Print AG (Siebnen)
Huber Rechtsanwälte (Pfäffikon SZ)

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Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der hohen Unkosten

Ansprechpartner:in

Accento musicale
Stachelhofstr. 21
8854 Krakauschatten

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