Mit dem interkulturellen Oratorium «Stabat Mater» des walisischen Komponisten Karl Jenkins (*1944) hat sich der AmadeusChor aktuell für ein Werk entschieden, das ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit mit allen Trauernden dieser Zeit setzt. Indem darin Texte aus verschiedenen Sprachen (u. a. Aramäisch, die Sprache Jesu), Kulturen sowie musikalische Elemente aus der Klassik und dem Orient vertont werden, engagieren wir uns ganz im Sinne des Komponisten für einen kreativen, respektvollen Umgang miteinander. Die Wucht der Ohnmacht, von der Jenkins’ Stabat Mater erzählt, prägt viele Orte der Welt. Zwölf Stationen kennzeichnen den Weg durch Jenkins’ Komposition. Er beginnt unter dem Kreuz, im unmittelbaren Leid der Mutter Maria, getragen von Schmerz und inniger Anteilnahme. Karl Jenkins erweitert das mittelalterliche lateinische Gedicht um zusätzliche Gedanken, die von Leid und Trauer erzählen und die meditative Tiefe des Werkes entfalten. Mit imposanten Klängen, pochenden Rhythmen und teils orientalischer Instrumentierung schaffen sie aussergewöhnliche Klangwelten. Zum Abschluss setzt das Paradisi Gloria mit dem gewaltigen Amen, Alleluja ein Zeichen der Hoffnung.
Unter eventfrog.ch/amadeuschor
oder an der Abendkasse
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