folk.lore
Das Programm beinhaltet vier, für Streichquartett vom Maxwell Quartett arrangierte, schottische
Volkslieder im Austausch mit der Holberg Suite von Edvard Grieg. Die vier Volkslieder werden jeweils
von unterschiedlichen Musiker*innen aus dem Orchester interpretiert und zwischen den Sätzen
der Holberg Suite gespielt.
Die Holberg Suite ist eine fünfsätzige Suite, die im Jahr 1884 anlässlich des Jubiläums zum 200.
Geburtstag des dänisch-norwegischen Dichters Ludvig Holberg komponiert wurde. Die Suite
orientiert sich formal an den Tanz- und Liedformen des 18. Jahrhunderts, also der Lebzeit Holbergs,
ist jedoch im romantischen Stil gehalten. Grieg verbindet barocke Formen mit der neoklassizistischen
Klangsprache seiner Zeit. Ursprünglich wurde das Werk für Klavier komponiert, seine eigene
Bearbeitung für Streichorchester wurde jedoch weitaus bekannter.Die ausgewählten schottischen Volkslieder fügen sich harmonisch und stilistisch hervorragend in die von der Holberg Suite geschaffene Atmosphäre ein und setzen die bekannte Suite in ein ganz neues Licht.
Das gesamte Programm wird, entsprechend der Grundidee dieses Ensembles, vollständig auswendig
gespielt und aufgeführt. Dadurch entsteht ein einzigartiges und visuell durch Notenständer
ungestörtes Konzert, das, wie bereits beim letzten Projekt im Dezember 2024, dem Publikum ein
packendes und mitreissendes Erlebnis bieten soll. Um die durch das Auswendigspiel entstehenden Freiheiten optimal zu nutzen, werden in der Performance auch visuelle Elemente, wie etwa Bewegung während des Spielens, integriert. Für diese
szenischen Elemente wird Anne-Catherine Knöchelmann, die Erfahrung in Theater und Opernregie mitbringt,
in der Probephase punktuell anwesend sein und das Ensemble künstlerisch unterstützen.
Die "Camerata Memoria Cordis" ist ein Kammerorchester, das grundsätzlich ohne Dirigent*in auftritt
und sämtliche Programme auswendig aufführt.
Im Herbst 2023 entwickelten Michèle Rüegg und Erik Dolci erstmals die Idee, ein Orchester zu
gründen, das ohne Noten spielt. Immer wieder malten sie sich dieses Projekt gedanklich aus. Als sich
im Rahmen ihres Bachelorprojekts an der HSLU die Gelegenheit bot, sahen sie darin die perfekte
Gelegenheit diese Vision zu verwirklichen: ein kleines Orchester zusammenzubringen und eine
Performance auf die Bühne zu bringen, wie man sie in der klassischen Musikwelt nur selten erlebt.
Mit der Aufführung ihres Bachelorprojektes "Ad Libitum" im Dezember 2024 an der Hochschule
Luzern wurde der Grundstein für die Entstehung der “Camerata Memoria Cordis” gelegt.
Das Auswendigspielen fördert das Zusammenspiel und die Entwicklung besonderer menschlicher
Beziehungen innerhalb des Ensembles. Im Vergleich zu einer Aufführung mit Noten ermöglicht es ein
viel freieres und intensiveres gemeinsames Musizieren und bringt ein besonders ausdrucksstarkes
Ergebnis auf die Bühne. Mit diesem Konzept spielt jede*r einzelne Musiker*in im Orchester eine
tragende und wichtige Rolle. Die so entstehende, gleichmässig verteilte Verantwortung stärkt den
Zusammenhalt und erzeugt ein einzigartiges Gruppengefühl auf der Bühne.
Die Rückmeldungen von Publikum und mitwirkenden Musiker*innen zum Ad Libitum-Projekt haben
all diese Aspekte bestätigt und den Weg für eine Weiterführung der Idee geebnet.
Der Name “Camerata Memoria Cordis” fasst das Konzept des Orchesters treffend zusammen. Er
verbindet das Wort “Memoria”, also Gedächtnis, mit “Cordis”, das sowohl für Herz als auch für Saite
steht.
Abendkasse beginnt eine Stunde vor Konzertbeginn
Volkslieder im Austausch mit der Holberg Suite von Edvard Grieg. Die vier Volkslieder werden jeweils
von unterschiedlichen Musiker*innen aus dem Orchester interpretiert und zwischen den Sätzen
der Holberg Suite gespielt.
Die Holberg Suite ist eine fünfsätzige Suite, die im Jahr 1884 anlässlich des Jubiläums zum 200.
Geburtstag des dänisch-norwegischen Dichters Ludvig Holberg komponiert wurde. Die Suite
orientiert sich formal an den Tanz- und Liedformen des 18. Jahrhunderts, also der Lebzeit Holbergs,
ist jedoch im romantischen Stil gehalten. Grieg verbindet barocke Formen mit der neoklassizistischen
Klangsprache seiner Zeit. Ursprünglich wurde das Werk für Klavier komponiert, seine eigene
Bearbeitung für Streichorchester wurde jedoch weitaus bekannter.Die ausgewählten schottischen Volkslieder fügen sich harmonisch und stilistisch hervorragend in die von der Holberg Suite geschaffene Atmosphäre ein und setzen die bekannte Suite in ein ganz neues Licht.
Das gesamte Programm wird, entsprechend der Grundidee dieses Ensembles, vollständig auswendig
gespielt und aufgeführt. Dadurch entsteht ein einzigartiges und visuell durch Notenständer
ungestörtes Konzert, das, wie bereits beim letzten Projekt im Dezember 2024, dem Publikum ein
packendes und mitreissendes Erlebnis bieten soll. Um die durch das Auswendigspiel entstehenden Freiheiten optimal zu nutzen, werden in der Performance auch visuelle Elemente, wie etwa Bewegung während des Spielens, integriert. Für diese
szenischen Elemente wird Anne-Catherine Knöchelmann, die Erfahrung in Theater und Opernregie mitbringt,
in der Probephase punktuell anwesend sein und das Ensemble künstlerisch unterstützen.
Die "Camerata Memoria Cordis" ist ein Kammerorchester, das grundsätzlich ohne Dirigent*in auftritt
und sämtliche Programme auswendig aufführt.
Im Herbst 2023 entwickelten Michèle Rüegg und Erik Dolci erstmals die Idee, ein Orchester zu
gründen, das ohne Noten spielt. Immer wieder malten sie sich dieses Projekt gedanklich aus. Als sich
im Rahmen ihres Bachelorprojekts an der HSLU die Gelegenheit bot, sahen sie darin die perfekte
Gelegenheit diese Vision zu verwirklichen: ein kleines Orchester zusammenzubringen und eine
Performance auf die Bühne zu bringen, wie man sie in der klassischen Musikwelt nur selten erlebt.
Mit der Aufführung ihres Bachelorprojektes "Ad Libitum" im Dezember 2024 an der Hochschule
Luzern wurde der Grundstein für die Entstehung der “Camerata Memoria Cordis” gelegt.
Das Auswendigspielen fördert das Zusammenspiel und die Entwicklung besonderer menschlicher
Beziehungen innerhalb des Ensembles. Im Vergleich zu einer Aufführung mit Noten ermöglicht es ein
viel freieres und intensiveres gemeinsames Musizieren und bringt ein besonders ausdrucksstarkes
Ergebnis auf die Bühne. Mit diesem Konzept spielt jede*r einzelne Musiker*in im Orchester eine
tragende und wichtige Rolle. Die so entstehende, gleichmässig verteilte Verantwortung stärkt den
Zusammenhalt und erzeugt ein einzigartiges Gruppengefühl auf der Bühne.
Die Rückmeldungen von Publikum und mitwirkenden Musiker*innen zum Ad Libitum-Projekt haben
all diese Aspekte bestätigt und den Weg für eine Weiterführung der Idee geebnet.
Der Name “Camerata Memoria Cordis” fasst das Konzept des Orchesters treffend zusammen. Er
verbindet das Wort “Memoria”, also Gedächtnis, mit “Cordis”, das sowohl für Herz als auch für Saite
steht.
Abendkasse beginnt eine Stunde vor Konzertbeginn
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Preisinformationen
- Erwachsene: 30.-
Studierende/AHV: 15.-
Kinder: freier Eintritt Ansprechpartner:in








