Der Künstler Max Hari bespielt die Räume der Galerie Stans mit noch nie gezeigten Arbeiten. Er schöpft aus der Kunstgeschichte seine zeitgenössischen Werke. Ob in grossen Malereien oder in kleinformatigen Zeichnungen, Max Hari gelingt der Transfer ins Hier und Heute.
Max Haris Kunst spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab. Einerseits ist für ihn das zurückgezogene konzentrierte Schaffen im Atelier unabdingbar. Anderseits tritt er in Mal- oder Zeichen-Performances vor Publikum auf, oft im Dialog mit Musikern. Der scheinbare Widerspruch spiegelt die Herausforderung, der sich der Künstler immer von neuem stellt.
Die Malerei lebt
Im grosszügigen Atelier in Langenthal, einer ehemaligen Fabrikhalle, vertieft sich Max Hari in die Kunstgeschichte, von Rembrandt über Goya bis Beckmann. «Ich muss meine Vorfahren kennen, um heute als Maler zu wirken», lautet eine Aussage des Künstlers. Aus dem Studium ihrer Werke entwickeln sich Serien von malerischen und zeichnerischen Antworten auf deren Vorgaben. Es sind nicht Kopien, die dabei entstehen, sondern freie Interpretationen, Neuschöpfungen, ureigene Werke von Max Hari, die seine Ahnenlinie in die Gegenwart verlängern. Sie beweisen, dass die oft totgesagte Malerei lebt und als künstlerische Ausdrucksform Bestand hat.
Der Wahrnehmung auf der Spur
«Ich schaue mir beim Sehen zu», lautet eine Notiz von Max Hari in einem seiner Skizzenbücher. Sie diente auch als Titel einer grossen Übersichtsausstellung 2020 im Kunsthaus Langenthal. Wer zu dieser Aussage gelangt, hat sich eine künstlerische Freiheit erworben, die nur durch die jahrzehntelange malerische Praxis und die stetige Reflexion darüber erklärbar ist.
Die ständige Weiterentwicklung des hellwachen Zeitgenossen Max Hari belegen auch Zitate aus einem Gespräch mit dem Kunsthistoriker Peter Killer: «Als Maler erlebst du die Wirklichkeit anders, und vor allem beschert das Malen ein Erlebnis, das nicht zu lösen ist vom Begriff der Freiheit». Ob es Werke aus der Kunstgeschichte sind, die Figuren oder Landschaften zeigen, ob es die Auseinandersetzung mit der Natur oder mit existenziellen Fragestellungen ist, immer ist die künstlerische Arbeit «ein ganzheitlicher Prozess, der alle Sinne betrifft, ein Sich-auf-die-Welt-Einlassen».
Die Galerie Stans lädt ein zur Begegnung mit einer Künstlerpersönlichkeit und ihrem malerischen und zeichnerischen Werk, das bisher selten in der Innerschweiz zu sehen war.
Vernissage: Samstag, 11. April, 15.00 bis 18.00 Uhr, Einführung 16.30 Uhr
Weitere Veranstaltungen
Halbzeit: Sonntag, 26. April, 16.00 Uhr: Klaus Merz liest vom Künstler ausgewählte Texte aus «Das Gedächtnis der Bilder» im lit.z Literaturhaus Zentralschweiz. Ticketreservation: www.lit-z.ch, [email protected], 041 610 03 65. Anschliessend Apéro in der Galerie.
Rundgang mit dem Künstler: Sonntag, 10. Mai, 16.00 Uhr
Finissage: Sonntag, 17. Mai, 16.00 Uhr
Einführung in die Ausstellung um 16.30 Uhr.
Max Haris Kunst spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab. Einerseits ist für ihn das zurückgezogene konzentrierte Schaffen im Atelier unabdingbar. Anderseits tritt er in Mal- oder Zeichen-Performances vor Publikum auf, oft im Dialog mit Musikern. Der scheinbare Widerspruch spiegelt die Herausforderung, der sich der Künstler immer von neuem stellt.
Die Malerei lebt
Im grosszügigen Atelier in Langenthal, einer ehemaligen Fabrikhalle, vertieft sich Max Hari in die Kunstgeschichte, von Rembrandt über Goya bis Beckmann. «Ich muss meine Vorfahren kennen, um heute als Maler zu wirken», lautet eine Aussage des Künstlers. Aus dem Studium ihrer Werke entwickeln sich Serien von malerischen und zeichnerischen Antworten auf deren Vorgaben. Es sind nicht Kopien, die dabei entstehen, sondern freie Interpretationen, Neuschöpfungen, ureigene Werke von Max Hari, die seine Ahnenlinie in die Gegenwart verlängern. Sie beweisen, dass die oft totgesagte Malerei lebt und als künstlerische Ausdrucksform Bestand hat.
Der Wahrnehmung auf der Spur
«Ich schaue mir beim Sehen zu», lautet eine Notiz von Max Hari in einem seiner Skizzenbücher. Sie diente auch als Titel einer grossen Übersichtsausstellung 2020 im Kunsthaus Langenthal. Wer zu dieser Aussage gelangt, hat sich eine künstlerische Freiheit erworben, die nur durch die jahrzehntelange malerische Praxis und die stetige Reflexion darüber erklärbar ist.
Die ständige Weiterentwicklung des hellwachen Zeitgenossen Max Hari belegen auch Zitate aus einem Gespräch mit dem Kunsthistoriker Peter Killer: «Als Maler erlebst du die Wirklichkeit anders, und vor allem beschert das Malen ein Erlebnis, das nicht zu lösen ist vom Begriff der Freiheit». Ob es Werke aus der Kunstgeschichte sind, die Figuren oder Landschaften zeigen, ob es die Auseinandersetzung mit der Natur oder mit existenziellen Fragestellungen ist, immer ist die künstlerische Arbeit «ein ganzheitlicher Prozess, der alle Sinne betrifft, ein Sich-auf-die-Welt-Einlassen».
Die Galerie Stans lädt ein zur Begegnung mit einer Künstlerpersönlichkeit und ihrem malerischen und zeichnerischen Werk, das bisher selten in der Innerschweiz zu sehen war.
Vernissage: Samstag, 11. April, 15.00 bis 18.00 Uhr, Einführung 16.30 Uhr
Weitere Veranstaltungen
Halbzeit: Sonntag, 26. April, 16.00 Uhr: Klaus Merz liest vom Künstler ausgewählte Texte aus «Das Gedächtnis der Bilder» im lit.z Literaturhaus Zentralschweiz. Ticketreservation: www.lit-z.ch, [email protected], 041 610 03 65. Anschliessend Apéro in der Galerie.
Rundgang mit dem Künstler: Sonntag, 10. Mai, 16.00 Uhr
Finissage: Sonntag, 17. Mai, 16.00 Uhr
Einführung in die Ausstellung um 16.30 Uhr.
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