Food Waste

Weshalb ist die Reduktion von Food Waste im Tourismus wichtig?

Die Reduktion von Food Waste ist für Hotels und Gastronomiebetriebe in der Schweiz von grosser Bedeutung. Sie verringert ökologische Belastungen, schont wertvolle Ressourcen und kann die Warenkosten um 2–6% senken. Dies ist eine strategische Notwendigkeit für nachhaltiges Wirtschaften. 

Zudem stärkt ein transparentes Engagement gegen Food Waste das Image und die Gästezufriedenheit, indem es neue, umweltbewusste Zielgruppen anzieht und einen Wettbewerbsvorteil schafft. Es fördert Effizienz und Innovation, positioniert Betriebe als Vorreiter in Nachhaltigkeit und stärkt das Image der Schweiz als verantwortungsbewusste Tourismusdestination.

 

 Food Waste sichtbar machen

Die Minimierung von Food Waste ist eine Kernaufgabe für zukunftsorientierte Tourismusunternehmen, die sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile verbindet. Damit entsprechende Massnahmen Wirkung entfalten, sollten sie nicht nur im Betriebsalltag verankert, sondern auch gegenüber Gästen und Mitarbeitenden sichtbar gemacht werden. Entscheidend ist dabei die strategische Verankerung des Engagements, die kontinuierliche Umsetzung sowie eine nachvollziehbare Kommunikation.

Kooperation mit Organisationen und Apps

Kooperationen mit spezialisierten Organisationen und Apps sind für Schweizer Hotels im Food-Waste-Management essenziell. Sie ermöglichen eine gezielte Reduktion der Lebensmittelverschwendung, indem fehlendes Know-how, geeignete Instrumente und Vertriebskanäle für Überschüsse über Partner wie «United Against Waste» oder «Too Good To Go» geschlossen werden. Auch Verwaltungssysteme für Tischreservationen und ähnliches können zu einer besseren Bedarfsplanung und somit indirekt zur Verminderung von Food Waste beitragen. 

Solche Partnerschaften stärken zudem die Glaubwürdigkeit und das Image der Betriebe bei umweltbewussten Gästen. Wirtschaftlich profitieren Hotels von gesenkten Kosten (Einkauf, Entsorgung) sowie von zusätzlichen Einnahmen durch den Verkauf von Überschüssen. Dadurch fördern sie eine nachhaltigere und resilientere Betriebsführung. 

Voraussetzung dafür ist, dass die Zusammenarbeit auf einer fundierten Analyse basiert, organisatorisch gut abgestützt ist und im Betrieb sowie in der Kommunikation nachvollziehbar verankert wird.

Checklisten

Die Inhalte dieser Seite wurden in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern erstellt und basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und bewährten Ansätzen im nachhaltigen Tourismus.