Begonie und Stiifmiätterli, D’r Emma iri Gschichte

Show
Lesung
Theater
Erlebe ein ein intensives, berührendes Theatererlebnis mit dem Theater ‹ Begonie und Stifmüetterli ›
Der Solothurner Autor Ernst Burren schreibt ausschliesslich in Mundart: Gedichte, Erzählungen, Romane. In seinen Texten reden gewöhnliche Menschen über sich, über andere, über das Dorf, den Nachbarn, den Schwiegersohn, die Tochter, über die naheliegende Welt. Sie erzählen von ihrem Alltag, von Liebe und Enttäuschung, von unerfüllten Träumen, von Ehe und Gewalt. Geschichten, so traurig und schön, zum Heulen, zum Lachen, so abgründig und gewöhnlich, wie das Leben sie schreibt.

Burrentexte sind meistens Monologe. So auch die Geschichte von Emma in der Erzählung ‹ Begonie und Stifmüetterli ›. Emma, diese ältere Frau und Witwe sprechen zu hören, sie auf einer Bühne zu sehen, ist so naheliegend wie reizvoll, vor Allem, wenn ich sie mit einer grossartigen Spielerin besetzen kann, mit Barbara Keiser. In meiner Bühnenfassung spielt Emma inmitten von Bananenschachteln, die gefüllt sind und gefüllt werden mit Zügelgut. Emma zieht aus ihrer Wohnung, in der sie Jahrzehnte gelebt hat. Was wir erfahren, was sie erzählt, sind Erinnerungen, Geschichten, Gedanken, die das Packen und Sortieren bei ihr auslösen.

Und hier kommt auch der Spielort mit ins Spiel: ein ausgeräumter ­ Fabrikraum, ein Raum, in dem Menschen gearbeitet haben, Menschen mit ihren Ge­schichten. Dieser ausgeräumte, leere Raum wird nun zum Erinnerungsraum von Emma, die selber am Räumen ist und auszieht. Zur Sprache hinzu kommt die Musik. Der Musiker und Klangkünstler Jul Dillier umspielt Emmas Geschichten mit Klängen und Tönen. Sprache und Musik gehen ineinander über, Sprache wird zu Musik, Musik wird zu Sprache. Ungesagtes klingt mit, Ausgesprochenes klingt nach. Aus Emmas Monolog wird ein szenischer Dialog von Wort und Klang.

Der Abend beginnt bereits eine Stunde vor Vorstellungsbeginn: Das Theaterbistro lädt zum Ankommen ein und verwöhnt mit Speis und Trank. Gespielt wird im alten Fabrikgebäude der Reinhard AG an der Allmendstrasse 1 in Sachseln, mit Eingang an der Brünigstrasse. Der besondere Spielort ist vom Bahnhof Sachseln in wenigen Minuten zu Fuss erreichbar. Einige Parkplätze stehen direkt auf dem Areal zur Verfügung, weitere befinden sich beim Friedhof, im Dorf oder beim Bahnhof (jeweils rund fünf Gehminuten). Es gilt freie Platzwahl. Tickets können bequem unter www.begonie.ch reserviert werden. Der Eintrittspreis beträgt CHF 30.00.


Türöffnung ab 19.00 Uhr

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Preisinformationen

Der Eintritt beträgt CHF 30.00 pro Person.

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Im alten Fabrikgebäude der Reinhard AG
Allmendstrasse
6072 Sachseln