Die Landschaft vom Bahnhof Erstfeld bis zum Naxberg-Tunnel wurde anhand von Landkarten und zahlreichen Fotografien möglichst originalgetreu gestaltet. Zu entdecken sind die Kirche von Wassen, Brücken, Viadukte, Lawinengalerien, Tunnels, Weichen, Fahrleitungsmasten und Signalanlagen. In den letzten Jahren wurde das ursprüngliche Modell in einzelne Module aufgeteilt und zu einer 32 Meter langen Miniaturlandschaft weiterentwickelt. Dabei entstanden neue Holzgerüste, Gleise wurden neu verlegt, Gips angerührt, Bäume lackiert und weitere Landschaftselemente ergänzt. Besondere Hingucker sind die Luftseilbahn Intschi-Arnisee, die Burgruine Zwing-Uri und die SAC-Leutschachhütte. Rund 20'000 Stunden Freiwilligenarbeit flossen in die Restaurierung, damit das Gotthardbahnmodell ein zweites Leben erhielt. Die Transformation erfolgte nach dem Prinzip «Altes mit Neuem verbinden»: So sind sowohl die historischen Kehrtunnels der Bergstrecke als auch der 2016 eröffnete Gotthard-Basistunnel zu sehen. Ob von der erhöhten Empore, der Frontalansicht oder von hinten durch das Glas mit Blick in die Schattenbahnhöfe – verschiedene Perspektiven eröffnen im Verkehrshaus Einblicke in dieses herausragende Exponat der Mobilitätsgeschichte.
Masterpieces
Das Gotthardbahnmodell – eine Ikone unter den Modellbahnen
